Modellprojekt „Blühende Felder für Biogas-Anlagen“ in Rhön-Grabfeld

Das Modellprojekt „Blüh-Felder für Biogasanlagen“ bzw. „Wildpflanzenprojekt“, das die Agrokraft GmbH (Bauernverband und Maschinenring) zusammen mit der BN-Kreisgruppe und anderen Partnern aufgebaut hat, wird inzwischen von einem breiten Bündnis unterstützt.

 

Foto: Michaela Stäblein Dem ehemalige Umweltminister Marcel Huber (Mitte) stellten die Bündnispartner ein Blühfeld bei Nordheim im vergangenen Sommer vor. Er zeigte sich begeistert vom Pflanzenwuchs und den Expertenschilderungen über die beobachteten Insekten und Vögel. von links: Kornelia Marzini (LWG), Karin Renner (Bezirkstag Ufr.), Susanne Richter (BUND Naturschutz KG), Michael Diestel (Agrokraft), Annette Seehaus-Arnold (Imker – Kreisverband), Eugen Hippeli (Feldbewirtschafter), Margit Ziegler (BBV), Richard Mergner (Vorsitzender, BUND Naturschutz Bayern), Stefan Köhler (BBV Unterfranken), Helmut Bär (BUND Naturschutz KG), StM Marcel Huber, Sandro Kirchner (MdL), Karl Schwarz (Monitoring Vögel), Markus Bäumel (Fachverband Biogas), Dr.Klaus Mandery (Monitoring Insekten), Thomas Habermann (Landrat), Thomas Fischer (Bgm. Nordheim)

25.02.2019

Die Projektleitung hat die Agrokraft. Statt Mais werden Blühpflanzen angebaut, die der Artenvielfalt in der Agrarlandschaft Raum geben. Der Landesverband des BUND Naturschutz ist Projektpartner geworden. 2018 konnten 35 ha Blühfläche mit dem „Veitshöchheimer Hanfmix“ angebaut werden. Durch einen Geberverbund wurden die Ausgleichszahlungen für die Landwirte ermöglicht und eine breite Öffentlichkeitsarbeit gemacht. Da eine staatliche Förderung erst ab 2020/21 in Aussicht gestellt wird, wurde erfolgreich ein Antrag auf Förderung beim Bayerischen Naturschutzfond gestellt. Ab 1.1.2019 wird das Projekt für drei Jahre gefördert. Damit können für bis zu 100 ha Fläche die Ausgleichszahlungen an die Landwirte, das begleitende wissenschaftliche Monitoring der Vögel und Insekten, sowie andere Unkosten getragen werden. So kann das Projekt in der Praxis weiter erprobt und wissenschaftlich begleitet werden. Öffentlichkeitsarbeit und Fachsymposien sind in Planung.

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