NATIONALPARK RHÖN

Nach einer grundlegenden Positionierung im Oktober 2016 hat sich der Kreisvorstand Rhön-Grabfeld wiederholt mit einem möglichen Nationalpark Rhön befasst und kommt zu folgender Stellungnahme: (27.6.2017)

Foto: Ingo Queck

10.07.2017

Nach einer grundlegenden Positionierung im Oktober 2016 hat sich der Kreisvorstand Rhön-Grabfeld wiederholt mit einem möglichen Nationalpark Rhön befasst und kommt zu folgender Stellungnahme: (27.6.2017)

Die Kreisgruppe Rhön-Grabfeld unterstützt einen möglichen Nationalpark Rhön, sowie die Ausweisung weiterer Nationalparke und Naturwaldgebiete in Bayern.  Sie tritt dem Bündnis „Pro Nationalpark Rhön“ bei. Die Kreisgruppe möchte die Entwicklung zu einem fachlich guten Nationalpark Rhön und wird sich dafür einsetzen. Sie wünscht eine ausreichende Information der Bevölkerung.

 

Bei der Anhörung der Verbände durch das Umweltministerium im April 2017 war die Vorstandsposition:

  • Wir unterstützen die Position der Kreisgruppe Bad Kissingen und halten die bereits in der Presse veröffentlichten möglichen Flächen für ausreichend.
  • Bei der genauen Festlegung der Flächen fordern wir geeignete Flächen zu bevorzugen und dabei auch Hotspots außerhalb der Staatsforsten zu erwerben – im Tausch- oder Kaufverfahren, die fachliche Beratung der hiesigen Förster mit einzubeziehen einen “Entwicklungsnationalpark” anzustreben ( Das betrifft vor allem Flächen im Salzforst, wo es noch viel Nadelholzbestände gibt. )
  • Mit der Errichtung des Nationalparkes sollte ein Wildtier-Managementplan aufgestellt werden, um die angrenzenden Wälder der Kommunen und Kleinwaldbesitzer vor Schäden zu schützen und ebenso die landwirtschaftlich genutzten Flächen in der Nachbarschaft.