Volksbegehren „Bienen und Artenvielfalt retten“ - Aktionsbündnis Rhön-Grabfeld

Ende November wurde das Volksbegehren Artenvielfalt zur Bekämpfung des Artensterbens zugelassen, für das auch der BUND Naturschutz seine intensive Beteiligung zugesagt hat. Um es zum Erfolg zu führen, müssen rund eine Million Wahlberechtigte im Zeitraum von 31.01. bis 13.02.2019 in den Rathäusern unterschreiben.

Aktiv sind unter anderem (von links) Hans Schöneberg (Sprecher der Biobauern in der Ökomodellregion), Daniel Scheffler (LBV), Waldemar Bug (ÖDP), Birgit Reder-Zirkelbach (Bündnis 90/Die Grünen), Manfred Enders (Imker-Kreisverband), Susanne Richter und Helmut Bär (BN-Kreisverband) sowie Lara Albert (SPD). Foto: Regina Vossenkaul

16.01.2019

Das Aktionsbündnis Rhön-Grabfeld für das Volksbegehren wurde am 09 .01. in Bad Königshofen mit ca. 30 Aktiven aus den beteiligten Parteien, Verbänden, Vereinen und einzelnen Teilnehmern gegründet.
Die Koordination erfolgt über das Büro der BN-Geschäftsstelle in der Bauerngasse 7, Bad Neustadt. Die Öffnungszeiten sind: Montag und Mittwoch von 9.30  bis 13.00 Uhr. Im Altlandkreis Mellrichstadt organisiert der Landesverband für Vogelschutz die Bewerbung. Werbe-Material für alle anderen Landkreisteile kann voraussichtlich ab dem 19.01. in der Geschäftsstelle des Bund Naturschutz abgeholt werden

BN-Geschäftsstelle: rhoen-grabfeld@bund-naturschutz.de oder Tel. 09771 6875740.

Wichtige Aufgaben werden sein:
-    Wahlbenachrichtigungskarten am eigenen Wohnort in den Haushalten einwerfen.
-    Im Eintragungszeitraum vor den Rathäusern und Verwaltungsgemeinschaften Infos verteilen und Passanten zum Unterschreiben motivieren (Tätigkeit als Rathauslotse/in).
!!Wenn Sie mithelfen oder Material abholen wollen, melden Sie sich einfach bei der BN-Geschäftsstelle oder bei Susanne Richter und Helmut Bär!

Eine zentrale Informationsveranstaltung zum Volksbegehren wird am 25.01., 19.00 Uhr im Alten Amtshaus Bad Neustadt stattfinden.

Allgemeine Informationen unter
info@volksbegehren-artenvielfalt.de

https://rathausfinder.volksbegehren-artenvielfalt.de/
Hier kann man die Öffnungszeiten der Rathäuser ablesen.
Zum Unterschreiben muss der Ausweis vorgelegt werden.  
 
Wichtige inhaltliche Punkte, für die es sich zu kämpfen lohnt:

  • mind. 20 % Ökolandwirtschaft bis 2025, 30% bis 2030
  • Naturschutz in Lehrpläne integrieren
  • Kein Umbruch von Dauergrünland
  • Kleinstrukturen in der Agrarlandschaft besser erhalten
  • regelmäßige Statusberichte zur biologischen Vielfalt
  • Vorgaben gegen Lichtverschmutzung
  • Gewässerrandstreifen
  • 13 % Biotopverbund
  • Pestizidverbot in geschützten Biotopen und Schutzgebieten