….UND 5G ???

Die Kreisgruppe, BUND Naturschutz Rhön-Grabfeld, sieht mit Sorge,

wie im Zusammenhang mit der Digitalisierungseuphorie auch die zügige Einführung des 5G-Standards bei Mobilfunknetzen oft bedenkenlos gefordert wird.

Foto: Bär

10.05.2019

Schon jetzt liegt der Grenzwert für Mobilfunkstrahlung mit 1.000.000  Mikrowatt /m² weit über dem Grenzwert, der einer Gesundheitsvorsorge dienen würde.  Darum erwartet die Kreisgruppe von allen Verantwortlichen, sich für ein Moratorium vor der Einführung des 5G-Standards einzusetzen. 

Begründung:
Für die 5G-Technologie steht das Frequenzband im Mikrowellenbereich von 6 bis 100 Gigahertz im Zentrum. Der Standard ist noch nicht definiert. Mikrowellen ab 20 Gigahertz haben sehr kurze Wellenlängen, die in erster Linie von der Haut absorbiert werden.

Aber wenn die Strahlung der 5G-Antennen dereinst flächendeckend würde, so warnen zahlreiche Wissenschaftler, könnten die Auswirkungen auf Menschen, Pflanzen und Tiere unabsehbar sein. Konkrete Studien dazu liegen bis heute nicht vor. Peter Kälin, Präsident der Ärzte für Umweltschutz in der Schweiz, sagt dazu: «Es müsste unbedingt vorab solide geprüft werden, ob etwa Melanome oder generell Hautkrebs durch diese kurzwellige Strahlung begünstigt werden könnten.» Keinesfalls sei es deshalb hinzunehmen, dass die geltenden Grenzwerte erhöht werden dürften, wie dies bereits von der Telekomindustrie gefordert wird. Bis heute gibt es noch kein einziges Forschungsprogramm zu den wichtigsten Fragen möglicher Gesundheitsrisiken.

/www.beobachter.ch/gesundheit/5g-mobilfunk-strahlung-mit-unbekanntem-risiko